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Das Kloster Einsiedeln (lateinisch Abbatia territorialis Sanctissimae Virginis Mariae Einsiedlensis) mit seiner Abtei- und Kathedralkirche Maria Himmelfahrt und St. Mauritius ist eine exemte Benediktinerabtei in der Gemeinde Einsiedeln im Kanton Schwyz. Es handelt sich aufgrund seiner Bedeutung als grösster Wallfahrtsort des Landes und seiner prägnanten Architektur um den berühmtesten Barockbau der Schweiz; die Abtei ist zudem eine bedeutende Station auf dem Jakobsweg. Die Schwarze Madonna von Einsiedeln in der Gnadenkapelle ist Anziehungspunkt für rund 800’000 Pilger und Touristen pro Jahr. Die Gemeinschaft der Benediktinermönche zählt rund 40 Mitglieder. Das Kloster ist nicht Teil einer Diözese, sondern hat den Status einer Territorialabtei.
Seit seiner Gründung im Jahre 1130 gehört das Benediktinerinnenkloster Fahr bei Zürich zur Abtei Einsiedeln. Dadurch ist der Abt von Einsiedeln auch derjenige des Klosters Fahr. Sie bilden zusammen das weltweit einzige noch erhalten gebliebene Doppelkloster im Benediktinerorden.
Seite „Kloster Einsiedeln“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Februar 2026, 12:04 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kloster_Einsiedeln&oldid=264058332 (Abgerufen: 28. Februar 2026, 05:20 UTC)

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